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Geschichte unseres Ortes

Der Landstrich zwischen Großer Prebelowsee, Canower See und Großer Pälitzsee war bereits in der Jungsteinzeit (3000–1700 v. Chr.) besiedelt. Aus der anschließenden Bronzezeit (1700–600 v. Chr.) erzählen unter anderem Gefäßscherben von Siedlungen am Westufer des Pälitzsees. Danach war das Gebiet unbewohnt. Erst im 6. Jahrhundert n. Chr. wanderten Slawen ein und fanden gute Bedingungen für Ackerbau, Viehzucht und Fischfang.

 

Die Slawen waren auch die Namensgeber des Ortes, der erstmals als Luetcken Scharlanck erwähnt wurde. Schar bedeutet Graben, der durch eine Niederung (Lanke) fließt. Pestjahre, ständig wiederkehrende Raubritterplünderungen und Kriege waren der Grund, dass Ende des 15. Jahrhunderts Luetcken Scharlanck wie die vielen anderen kleinen, unbefestigten Orte verschwunden war.

Brot und Kuchen Bäckerei

Etwa 1902 kam der Bäcker Willi Heineccius nach Kleinzerlang und eröffnete bald darauf eine Bäckerei.

 

Im Jahr 1751 entstand auf der Wüstung Luetcken Scharlanck das Kolonistendorf Kleinzerlang, bestehend aus sechs Höfen an der Südseite der Dorfstraße. 1752 folgten weitere fünf Büdnerhäuser gegenüber der Bauernhöfe. Damit erreichte im Jahr 1752 die Neugründung ihren vorläugen Abschluss, so dass von den nachfolgenden Generationen das Jahr 1752 als Bezugsjahr für Jubiläen angenommen wurde. Kleinzerlang hatte zu diesem Zeitpunkt 70 Einwohner.

 

Die Anfänge des Maschinenzeitalters sind in Kleinzerlang eng verbunden mit der Familie Behnfeld und dem Bau des Kanals 1876/81. Mit dem Kanalbau hatten Rheinsberger und Zechliner Gewässer erstmals eine Verbindung mit der Müritz-Havel-Wasserstraße.

 

Mit der Fertigstellung des Kanals und der Schleuse Wolfsbruch zwischen Pälitz- und Prebelowsee im Jahr 1878 begann ein fast zwanzigjähriger Streit zwischen Mecklenburger Seeanliegern und dem Brandenburger Schleusenwärter. So fürchteten die Nachbarn im Norden, dass durch das häufige Hinunterschleusen nach Rheinsberg in den ca. 45 Zentimeter tiefer gelegenen Prebelowsee das Wasser für den Mühlenbetrieb oder die Flößer und Fischer knapp werden würde. Auf Landesregierungsebene einigte man sich zunächst gütlich. Die Schleuse Wolfsbruch wurde nach dem raditionellen Finowkahnmaß erbaut.

Feldarbeit

Franz Böhmke zieht mit seiner Hungerharke über die Stoppeln eines Roggenschlages. Auch die letzten Getreidehalme dürfen nicht auf dem Acker liegen bleiben (Foto von 1959).

 

Nach dem 2. Weltkrieg blieb die Landwirtschaft zunächst Hauptarbeitgeber im Ort. Der zweite große Arbeitsgeber der 40er und 50er Jahre in unserer Region war die Forst. Das um so mehr, als das Kleinzerlanger Sägewerk 1953 nach 75 Jahren Produktion geschlossen wurde . Dieses hatte in der Nachkriegszeit an die 40 Beschäftigte.

 

Etwa in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts bahnte sich im Ort ein grundlegender Strukturwandel an. Die Erwerbsmöglichkeiten veränderten sich erheblich. Der größte Arbeitgeber für Kleinzerlang wurde zunehmend das Erholungswesen. Busse übernahmen jetzt mehrmals täglich den Linienverkehr, die Dampfer blieben den Urlaubern und Ausflüglern vorbehalten. Das erste Betriebsferienlager entstand 1960 mit Unterkünften für 116 Kinder und 70 Erwachsenen.

 

Vor der Kirche steht eine mit einer Gedenktafel versehene Eiche, der älteste Baum des Dorfes. Gepflanzt wurde sie 1813 anlässlich der Völkerschlacht bei Leipzig. Die mächtige Friedenseiche am Abzweig Heideweg ist als Naturdenkmal mit der „Eule“ gekennzeichnet und wurde aus Anlass der Gründung des Deutschen Reiches 1871 von den Kleinzerlangen am alten Dorfeingang gepflanzt. Sie ist wohl der prächtigste Baum unserer Dorfstraße.

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